Immobilien als Absicherung

Immobilien gelten allgemein als sichere und 
wertbeständige Anlagen. Gerade in Zeiten 
steigender Inflation und niedriger Zinsen 
erscheint für viele der Erwerb einer 
Immobilie als attraktiv und risikoavers. 
Doch ist die Immobilie als Absicherung 
gegen Altersarmut geeignet und krisensicher?

Hier müssen zwei Fälle unterschieden werden. 
In dem einen Fall nutzt der Immobilienkäufer 
selbst die Wohnung und kann diese nach der 
Tilgung aller Verbindlichkeiten im Alter 
mietfrei nutzen. Ist die Lage gut und 
der Zustand der Immobilie in einem passablen 
Zustand, stellt auch eine Veräußerung ohne 
Wertverlust kein Problem dar. Im Gegenteil,

je nach Lage kann die Wohnung oder das Haus sogar gewinnbringend verkauft werden. Die Finanzierung muss in beiden Fällen auch bei Berufsunfähigkeit oder Tod in dem Maße abgesichert sein, dass die Hinterbliebenen nicht vor einem riesigen Schuldenberg stehen. Experten raten oftmals zu einer Berufsunfähigkeits- und einer Risikolebensversicherung.

Der andere Fall stellt der Erwerb einer Immobilie mit dem Ziel sie zu vermieten dar. Dies kann risikobehaftet sein. Einige Risiken lassen sich durch den Abschluss der erforderlichen Versicherungen abdecken. Als Eigentümer sollte man eine Gebäude- und eine Rechtschutzversicherung abschließen. Eine Hausratversicherung betrifft den Inhalt der Wohnung und ist somit Sache des Mieters. Bei der Auswahl der Mieter hilft eine Mieterselbstauskunft die Spreu vom Weizen zu trennen und solvente Mieter auszuwählen. Auch die Einbehaltung einer Mietkaution kann den Vermieter bei Schäden oder Mietausfall zumindest zum Teil schützen.

Gerade an Standorten wie Hamburg mit einer weiterhin steigenden Nachfrage nach Wohnungen kann sich die Investition in Immobilien durchaus lohnen. Gerade in Großstädten lassen sich praktisch immer Menschen finden die eine Immobilie mieten möchten.