PKV: Sparen bei der Gesundheit
Der Wechsel in die private Krankenversicherung bedeutet für
viele
Versicherte erhebliche Einsparungen bei den monatlich zu entrichten-
den Prämien. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, in
der alle Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von weniger als
48.000 Euro zwangsweise Mitglied sind, werden die Prämien in der
PKV nicht in linearer Abhängigkeit des Einkommens bezogen – gerade
für besser verdienende Angestellte ergeben sich daher Vorteile durch
einen Wechsel in die PKV.
Für alle indes lohnt der Wechsel nicht. Wer Kinder hat, sollte in
Betracht ziehen, dass für den Nachwuchs in der PKV eigene Prämien
zu entrichten sind. Eine kostenlose Mitversicherung, wie es sie in der
gesetzlichen Krankenversicherung gibt, können Mitglieder der Privaten
Krankenversicherung nicht in Anspruch nehmen. Auch wer nicht mehr
ganz jung ist, sollte sich vorsehen: Die Prämien in der PKV steigen mit
dem Alter oft rapide an. Zwar werden automatisch zehn Prozent der
Versicherungsbeiträge einer Kapitaldeckung zugeführt, die diesen
Effekt mildern soll. Wer allerdings erst spät in die Assekuranz eintritt,
kann nur einen sehr geringen Kapitalstock aufbauen und muss so mit höheren
Beiträgen leben.
Zahnzusatz-Versicherung
In jedem Fall sollten Verbraucher, die einen Wechsel der Versicherung
ernsthaft in Betracht ziehen, mehrere Offerten sichten, bevor sie eine
Unterschrift leisten. Auch mit der Wahl eines geeigneten Tarif lässt sich
mitunter sparen. Ein hoher Selbstbehalt beispielsweise kann die laufenden
Belastungen drücken und so das Haushaltsbudget entlasten – solange nichts
passiert.
Insbesondere, wer jung, kinderlos und ohne medizinische Vorgeschichte bei
einer Assekuranz vorspricht, wird in der Regel mit offenen Armen und günstigen
Prämien bei besten Leistungen empfangen. Wer sich in einer solchen Situation
sieht, hat also keine Zeit zu verlieren.
Hier finden Sie Infos zu den
Beitragsbemessungsgrenzen der PKV

