Für Anleger gibt es in der heutigen Zeit viele unterschiedliche Anlage-
möglichkeiten. Während risikofreudige Anleger ihr Geld nach wie vor
am liebsten in Aktion oder ähnlichen Anlageprodukten anlegen, eignet
sich für risikoscheue Anleger am besten das Tagesgeld oder das
Festgeld. Die beiden Anlageformen unterscheiden sich in einigen
wichtigen Punkten und bieten je nach individueller Situation diverse
Vorteile für die Anleger. Ein Vergleich von verschiedenen Angeboten
bietet einen detaillierten Einblick in die Vor- und Nachteile der beiden
Anlagen.
Wird das Geld als Festgeld angelegt, so können Renditen von bis zu
4 Prozent erreicht werden, beim Tagesgeld liegen die meisten Renditen
im Bereich von 2 Prozent. Damit die höheren Renditen beim Festgeld
überhaupt möglich sind, muss das Geld in den meisten Fällen
mindestens zu einer Laufzeit von 5 Jahren angelegt werden. Das
Kapital ist in dieser relativ langen Zeit nicht verfügbar und kann nicht
für andere Geldanlagen verwendet werden. Beim Tagesgeld gibt es im
Vergleich zum Festgeld zwar niedrigere Zinsen, dafür benötigen Anleger
auch keine lange Laufzeit. Das Geld kann auf ein Tagesgeldkonto ohne eine Mindesteinlage und zu einer frei wählbaren Zeit angelegt werden. Die Anleger können in dieser Zeit vollkommen flexibel auf ihr angelegtes Geld zugreifen und es in bestimmten Fällen auch für eine andere Anlage verwenden. Festgeld bietet zwar die höheren Zinsen und Erträge im Vergleich zu Tagesgeld, dafür muss das Geld aber fest angelegt werden und ist in der Zeit während der Anlage nicht verfügbar. Das
Tagesgeld ist die flexiblere Anlageform,
Beim Festgeld kennen die Anleger schon im Voraus die möglichen Renditen, die ihnen nach der Laufzeit zur Verfügung stehen. Während der Zeit ist das Kapital aber gebunden und es kann nicht durch eine aktuelle Entwicklung umgeschichtet werden. Tagesgeld ist wie der Name schon sagt ohne Probleme täglich für die Anleger verfügbar und bietet jederzeit einen freien Zugang. Beim Festgeld müssen sich die Anleger für mehrere Jahre auf die Anlage festlegen, dies kann bei einer positiven Veränderung des Leitzinses sehr ärgerlich sein.
Bei beiden Anlageformen sind die Zinsen für einen gewissen Zeitraum festgelegt und können sich somit auch nicht verändern. Festgeld- sowie Tagesgeldkonten können bei vielen bekannten Kreditinstituten beantragt werden. In den meisten Fällen fallen bei diesen Anlagen weder Kontoführungsgebühren noch weitere Kosten an. Für Anleger, die jederzeit flexibel bleiben wollen, ist eine Anlage in Tagesgeld die bessere Alternative. Festgeld ist vor allem für Menschen interessant, die ihr Geld auf lange Sicht vermehren wollen und in dieser Zeit keinen Zugriff benötigen.
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